Ich stand auf und hatte gemütlich Frühstück mit meiner französischen Freundin, bevor es auf zur ersten Klasse ging. Danach ging ich – wider erwarten – in mein Zimmer und machte dort tatsächlich noch Hausübung, bevor ich wieder einmal Spanisch hatte. Unser Lehrer gab uns Anweisungen, was wir für den Test am Dienstag denn lernen sollten; und wirklich, obwohl ich nicht allzu schlecht in Spanisch war, es waren einige Vokabeln, die ich mir unbedingt noch genauer anschauen möchte, bevor er losgeht.
Nach dem Mittagessen machte ich wieder Hausaufgaben, wusch die Dinge, die ich mitnehmen wollte und pflegte ein paar Kontakte. Anschließend besuchte ich noch die letzte Klasse des Tages, druckte alles Mögliche an Dingen aus, die ich für die Reise morgen brauchen würde und beendete schließlich mein Online-Exam (ebenfalls in Spanisch). Leider war die Dining Hall heute früher geschlossen, und auch der Stand, bei dem ich einen Wrap für morgen kaufen wollte, war nicht geöffnet.
Drum kaufte ich einen Chickenburger, den ich dankenswerterweise in dem Kühlschrank meiner Zimmernachbarin verwahren durfte. Ich traf mich mit den japanischen Mädchen und wir gingen noch schnell ins Stadtinnere – Essen für das Frühstück am Wochenende kaufen. Nichts Spektakuläres, nur Brot und Erdnussbutter. Danach planten wir noch genau, welche Sachen wir sehen wollten und wie viel das Ganze wohl in etwa kosten würde.
Zwischendurch hatte ich auch noch meinen Rucksack gepackt, mit allem was man für's Überleben halt so braucht. All das hatte mich ziemlich ausgelaugt, und darum fiel ich wie ein Stein ins Bett.
In diesem Blog möchte ich von meinem Auslandsemester in den USA berichten. Viel Spaß!
Freitag, 7. Oktober 2016
Donnerstag, 6. Oktober 2016
Tag 50: Endlich Noten!
Eigentlich wollte ich heute ja vor meiner sehr frühen Klasse mit meiner französischen Freundin frühstücken gehen; nur leider verschlief sie, weshalb ich alleine Essen ging.
Dann sollten wir in besagter früher Klasse eigentlich unsere Prüfungen zurückbekommen, nur der Lehrer hatte nur einen Stapel eingepackt. Ergo musste ich im Laufe des Tages die beschwerliche Reise in sein Office machen, um eine Einsicht zu bekommen. Davor half ich dem chinesischen Studenten allerdings noch ein bisschen bei seiner Rechthausübung (so gut ich konnte, denn amerikanisches Recht war ja nicht wie österreichisches, glaub ich halt). Was recht lustig war, denn die ganze Hausübung war über Märchenfiguren und wie sie sich über Rechtssachen stritten. Sehr amüsant.
Dann hatte ich Spanisch. Und da Kletterfreund und ich danach noch ein bisschen mit dem Professor üben wollten, blieben wir länger. Der meinte, er habe nur kurz etwas zu erledigen und würde dann zu uns kommen. Nach 30 Minuten dachte ich wirklich schon, er habe und vergessen, als er endlich auftauchte und wir ein bisschen war machten.
Anschließend gingen wir etwas Leckeres essen, bevor ich beschloss, jetzt war die Zeit für meine Reise gekommen. Ich war mit dem Testergebnis (halbwegs) zufrieden. Genau 80 Punkte. Weiter ging es in mein Zimmer, wo ich leider unfähig war, Hausübung zu machen und so lieber den Tag ein bisschen vertrödelte.
Auf zur nächsten Klasse – in der ich ja erst am Dienstag Exam hatte – und in der wir unsere Testergebnisse jetzt schon bekamen. Wer hätte das gedacht, 58 von 70 Punkten, was 82,8% entspricht. Dafür, dass ich gedacht hatte, komplett zu versagen war das wirklich nicht zu verachten!
Nach einem guten Abendessen ging es schließlich weiter zum Anime-Club! Ah, endlich wieder. Irgendwie kam es mir wie eine Ewigkeit vor nicht dort gewesen zu sein (ob wohl ich nur eine Woche ausgelassen hatte). Das Thema war auch sehr interessant – "Post-Apocalypse". Nach einer Abstimmung schauten wir God Eater (yeah, ein Anime den ich kannte!) und anschließend Seraph of the End. Von dem ich zwar schon gehört, aber noch nichts gesehen hatte. Und es gefiel mir irrsinnig gut!
Endlich konnte ich zurück in mein Zimmer und mich etwas ausruhen.
Dann sollten wir in besagter früher Klasse eigentlich unsere Prüfungen zurückbekommen, nur der Lehrer hatte nur einen Stapel eingepackt. Ergo musste ich im Laufe des Tages die beschwerliche Reise in sein Office machen, um eine Einsicht zu bekommen. Davor half ich dem chinesischen Studenten allerdings noch ein bisschen bei seiner Rechthausübung (so gut ich konnte, denn amerikanisches Recht war ja nicht wie österreichisches, glaub ich halt). Was recht lustig war, denn die ganze Hausübung war über Märchenfiguren und wie sie sich über Rechtssachen stritten. Sehr amüsant.
Dann hatte ich Spanisch. Und da Kletterfreund und ich danach noch ein bisschen mit dem Professor üben wollten, blieben wir länger. Der meinte, er habe nur kurz etwas zu erledigen und würde dann zu uns kommen. Nach 30 Minuten dachte ich wirklich schon, er habe und vergessen, als er endlich auftauchte und wir ein bisschen war machten.
Anschließend gingen wir etwas Leckeres essen, bevor ich beschloss, jetzt war die Zeit für meine Reise gekommen. Ich war mit dem Testergebnis (halbwegs) zufrieden. Genau 80 Punkte. Weiter ging es in mein Zimmer, wo ich leider unfähig war, Hausübung zu machen und so lieber den Tag ein bisschen vertrödelte.
Auf zur nächsten Klasse – in der ich ja erst am Dienstag Exam hatte – und in der wir unsere Testergebnisse jetzt schon bekamen. Wer hätte das gedacht, 58 von 70 Punkten, was 82,8% entspricht. Dafür, dass ich gedacht hatte, komplett zu versagen war das wirklich nicht zu verachten!
Nach einem guten Abendessen ging es schließlich weiter zum Anime-Club! Ah, endlich wieder. Irgendwie kam es mir wie eine Ewigkeit vor nicht dort gewesen zu sein (ob wohl ich nur eine Woche ausgelassen hatte). Das Thema war auch sehr interessant – "Post-Apocalypse". Nach einer Abstimmung schauten wir God Eater (yeah, ein Anime den ich kannte!) und anschließend Seraph of the End. Von dem ich zwar schon gehört, aber noch nichts gesehen hatte. Und es gefiel mir irrsinnig gut!
Endlich konnte ich zurück in mein Zimmer und mich etwas ausruhen.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Tag 49: Work, Work, Work
Heute ging ich mit der französischen Studentin frühstücken, nachdem ich realisiert hatte, dass ich meine Meals vom Wochenende ja aufbrauchen musste. So ein netter Start in den Tag ging nahtlos in die erste Stunde über. Bevor es zur zweiten Stunde ging, machte ich noch ein bisschen Hausübung. Dann Mittagessen. Weiter mit Hausübung (man sieht, mein Tag war heute sehr abwechslungsreich).
Vor der letzten Klasse hatte ich etwas Angst, denn dort gaben wir einen Report ab. Ich hoffe alles passt soweit! Dann ging ich zurück in mein Zimmer, machte, wie erwartet, mehr Hausübung (PS alles für Spanisch) bevor ich mich zu einem frühen Dinner aufmachte; immerhin wollte ja heute vor dem Tanztraining üben. Waren ja Try-outs.
Nach einem Salat und einer kleinen Suppe, machte ich mich sodann auf in die Sporthalle – früher als verabredet, damit ich mich noch aufwärmen konnte. Und dann wartete ich. Und wartete. Und wartete. Denn der Kapitän versetze mich um gut eine halbe Stunde. Dann tanzte wir ganz kurz, bevor die anderen ein Meeting hatten. Also saß ich ungefähr eine Stunde daneben und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte.
Dann – die Try-outs. Ich will gar nicht davon anfangen. Ich war so nervös, alle sahen so ernst drein und ich konnte mich nicht zwischen "Fehlerfrei" und "Energiegeladen" entscheiden. Einfach ein Disaster. Niedergeschlagen machte ich mich dann auf in mein Zimmer, wo mich meine Zimmernachbarin wieder genug aufbaute, damit ich mich in die Dusche schleppen konnte. Dann ging es ab ins Bett.
Dienstag, 4. Oktober 2016
Tag 48: Ugh, Prüfung
Heute musste ich wieder viel zu früh aufstehen. Seltsamerweise ist es meist so, dass, einmal aufgestanden, ich eigentlich relativ wach bin. Halbwegs beschwingt machte ich mich dann auf in die Klasse, setzte mich und warte, dass der Unterricht begann – und Chack! – war ich auf einmal so müde, dass mir der Kopf auf die Tischplatte zu fallen drohte. Reine Folter.
Daher musste ich mir dringend ein wenig Schlaf genehmigen, nachdem ich die erste Klasse ohne zu schnarchen überstanden hatte. Das Nickerchen tat mir richtig gut und half mir Kräfte für meine nächste Aufgabe zu sammeln; für meine Prüfung heute lernen. Es fiel mir nicht leicht; viele Dinge verstand ich, andere waren ein Mysterium für mich, mussten erst durchdacht werden und zwischendurch kleine Panik-Attacken, bei denen ich glaubte, überhaupt nichts mehr zu verstehen.
Das Mittagessen rettete mich wohl, ich plauderte ein wenig mit den anderen Studenten, bevor es weiterging mit Lernen und dem Zählen der Sandkörner bis zur Schlachtstunde. Dann war es endlich so weit. Ich dachte mir nur: eigentlich hab ich immer Hausübung gemacht, hab das Buch gelesen und alles nochmal durchgeschaut, so schlecht wird's ja wohl nicht werden? Aber so recht wollte sich das Gefühl von Untergangsstimmung nicht verziehen.
Erst als ich die Prüfung in Augenschein nahm, konnte ich ein wenig aufatmen; viele der Fragen konnte ich mit 90% Sicherheit beantworten. Und auch wenn ich mir ein bisschen schwerer mit dem Rechnen tat, arbeitete ich mich stetig durch die Fragen und konnte fast alle beantworten. (Jetzt blieb nur zu hoffen, dass ich auch richtig gerechnet hatte!) Nur bei einer Frage hatte ich nicht den leisesten Dunst – bei 70 Fragen gar kein übler Schnitt.
Ah, dann endlich die ersehnte Erlösung. Ich traf mich mit den zwei japanischen Studentinnen und besprach mit ihnen unsere Reisevorbereitungen und buchten schließlich Busfahrt und Übernachtung. Yeah, diesmal nutzte ich das Wochenende wirklich zum Reisen!
Danach gönnte ich mir ein sehr gutes Abendessen, süß-saures Schweinefleisch-Gemüse mit Reis. Eigentlich hatte ich ja vor gehabt, tanzen zu gehen, aber der Club-Kapitän sagte mir dann ab (der Tanzraum war belegt gewesen). Durch die plötzlich erhaltene Freizeit, traf ich die spontane Entscheidung den zwei japanischen Studentinnen zu einer Planetarium Show über Sterne zu folgen. War ganz interessant.
Erstaunt über meinen plötzlich erwachten Elan, machte den größten Teil meiner Spanisch Hausübung und machte mich schließlich fertig für's Bett.
Daher musste ich mir dringend ein wenig Schlaf genehmigen, nachdem ich die erste Klasse ohne zu schnarchen überstanden hatte. Das Nickerchen tat mir richtig gut und half mir Kräfte für meine nächste Aufgabe zu sammeln; für meine Prüfung heute lernen. Es fiel mir nicht leicht; viele Dinge verstand ich, andere waren ein Mysterium für mich, mussten erst durchdacht werden und zwischendurch kleine Panik-Attacken, bei denen ich glaubte, überhaupt nichts mehr zu verstehen.
Das Mittagessen rettete mich wohl, ich plauderte ein wenig mit den anderen Studenten, bevor es weiterging mit Lernen und dem Zählen der Sandkörner bis zur Schlachtstunde. Dann war es endlich so weit. Ich dachte mir nur: eigentlich hab ich immer Hausübung gemacht, hab das Buch gelesen und alles nochmal durchgeschaut, so schlecht wird's ja wohl nicht werden? Aber so recht wollte sich das Gefühl von Untergangsstimmung nicht verziehen.
Erst als ich die Prüfung in Augenschein nahm, konnte ich ein wenig aufatmen; viele der Fragen konnte ich mit 90% Sicherheit beantworten. Und auch wenn ich mir ein bisschen schwerer mit dem Rechnen tat, arbeitete ich mich stetig durch die Fragen und konnte fast alle beantworten. (Jetzt blieb nur zu hoffen, dass ich auch richtig gerechnet hatte!) Nur bei einer Frage hatte ich nicht den leisesten Dunst – bei 70 Fragen gar kein übler Schnitt.
Ah, dann endlich die ersehnte Erlösung. Ich traf mich mit den zwei japanischen Studentinnen und besprach mit ihnen unsere Reisevorbereitungen und buchten schließlich Busfahrt und Übernachtung. Yeah, diesmal nutzte ich das Wochenende wirklich zum Reisen!
Danach gönnte ich mir ein sehr gutes Abendessen, süß-saures Schweinefleisch-Gemüse mit Reis. Eigentlich hatte ich ja vor gehabt, tanzen zu gehen, aber der Club-Kapitän sagte mir dann ab (der Tanzraum war belegt gewesen). Durch die plötzlich erhaltene Freizeit, traf ich die spontane Entscheidung den zwei japanischen Studentinnen zu einer Planetarium Show über Sterne zu folgen. War ganz interessant.
Erstaunt über meinen plötzlich erwachten Elan, machte den größten Teil meiner Spanisch Hausübung und machte mich schließlich fertig für's Bett.
Montag, 3. Oktober 2016
Tag 47: Ernüchternd
Endlich bekamen wir die Testergebnisse von der Prüfung vergangenen Montag wieder. 86 Punkte – wahrscheinlich ein B; damit war ich ganz zu frieden. Nicht zu schlecht, aber auch nicht zu gut.
Danach hieß es wieder mal Lernen und Hausübung machen, denn immerhin hatte ich morgen eine Prüfung! Nach Spanisch und Mittagessen wollte ich eigentlich damit fortfahren, allerdings begleitete ich die französische Studentin zum Book Store, wo ich mir einen richtig weichen, knallroten Pullover mit dem Universitätsnamen zulegte. Ah, so flauschig und warm.
Weiter ging es in die Bibliothek, da aber das lange Wochenende bald anstand, und ich diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen wollte, machte ich Reisepläne mit den japanischen Studentinnen; viele andere machten nämlich einen Trip mit ihrem Club nach West Virginia. So weit konnte ich alles organisieren, allerdings muss alles noch gebucht werden. Aus diesen Gründen konnte ich nicht so intensiv lernen, wie ich es eigentlich gewollt hätte.
Nach einem Abendessen ging es für mich auch schon weiter zum Tanztraining. Wir lernten nicht nur einen neuen Tanz, sondern wiederholten die beiden anderen ebenfalls. Am Ende bekamen wir aber ziemlich strenge Kritik; Mittwoch wären Try-outs für unsere Aufführung für Homecoming. Und wie ich mich so umschaute, war ich definitiv eine der Schlechteren (was mich ziemlich frustrierte). Ich sagte mir aber, dass ich einfach mein Bestes geben würde, dann bräuchte ich nicht traurig zu sein, nicht genommen zu werden.
Nach einer kurzen Dusche, haute ich mich dann auch schon auf's Ohr; einem neuen Tag mit Lernen und Training entgegen schauend.
Danach hieß es wieder mal Lernen und Hausübung machen, denn immerhin hatte ich morgen eine Prüfung! Nach Spanisch und Mittagessen wollte ich eigentlich damit fortfahren, allerdings begleitete ich die französische Studentin zum Book Store, wo ich mir einen richtig weichen, knallroten Pullover mit dem Universitätsnamen zulegte. Ah, so flauschig und warm.
Weiter ging es in die Bibliothek, da aber das lange Wochenende bald anstand, und ich diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen wollte, machte ich Reisepläne mit den japanischen Studentinnen; viele andere machten nämlich einen Trip mit ihrem Club nach West Virginia. So weit konnte ich alles organisieren, allerdings muss alles noch gebucht werden. Aus diesen Gründen konnte ich nicht so intensiv lernen, wie ich es eigentlich gewollt hätte.
Nach einem Abendessen ging es für mich auch schon weiter zum Tanztraining. Wir lernten nicht nur einen neuen Tanz, sondern wiederholten die beiden anderen ebenfalls. Am Ende bekamen wir aber ziemlich strenge Kritik; Mittwoch wären Try-outs für unsere Aufführung für Homecoming. Und wie ich mich so umschaute, war ich definitiv eine der Schlechteren (was mich ziemlich frustrierte). Ich sagte mir aber, dass ich einfach mein Bestes geben würde, dann bräuchte ich nicht traurig zu sein, nicht genommen zu werden.
Nach einer kurzen Dusche, haute ich mich dann auch schon auf's Ohr; einem neuen Tag mit Lernen und Training entgegen schauend.
Sonntag, 2. Oktober 2016
Tag 46: Ausruhen
Ah, endlich mal einfach schlafen bis man von selbst aufwacht. Was um 11 war. Wie auf die Minute genau schrieb mir die französische Studentin, ob ich mit ihr frühstücken wollte. Ich aß heute köstliche getoastete Bagel-Hälften, mit Frischkäse, Schinken, Käse, Gurken, Tomaten und Salat – eine willkommene Abwechslung zu dem normalen Menü. Dabei pflegte ich so einige Kontakte von zu Hause, bevor mir unser Kletterfreund schrieb, im wäre fad, wir sollten vorbeikommen.
Gesagt, getan, saßen wir bei ihm auf dem Sofa, Katze auf dem Schoß und Controller in der Hand. Es dauerte nicht lange bis wir uns aber schon wieder zu unserem Tanztraining aufmachen mussten. Endlich bekam ich beide Tänze ganz gut hin; meine französischen Freundin war aber leider ein wenig übel, weswegen sie dem Training nur zuschauen konnte.
Durchgeschwitzt machten wir uns auf den Weg zurück zum Wohnheim, wo ich endlich mal mein Zimmer putzte, Wäsche wusch und mir eine Dusche genehmigte bevor es auch schon weiter zum Abendessen ging.
Und dann die Aktivität, auf die ich mich den ganzen Tag über gefreut hatte: das Lernen. Ich machte ein wenig Hausübung, bevor ich mich schließlich an das Lesen für meinen Test am Dienstag machte. Dabei verweilten wir in der Bibliothek und schlürften Pumpkin Spice Latte von Starbucks. #feellikearealamerican.
Nach ein paar Stunden machte ich mich schließlich auf in mein Zimmer, lernte noch ein wenig und schrieb meinen Blog.
Gesagt, getan, saßen wir bei ihm auf dem Sofa, Katze auf dem Schoß und Controller in der Hand. Es dauerte nicht lange bis wir uns aber schon wieder zu unserem Tanztraining aufmachen mussten. Endlich bekam ich beide Tänze ganz gut hin; meine französischen Freundin war aber leider ein wenig übel, weswegen sie dem Training nur zuschauen konnte.
Durchgeschwitzt machten wir uns auf den Weg zurück zum Wohnheim, wo ich endlich mal mein Zimmer putzte, Wäsche wusch und mir eine Dusche genehmigte bevor es auch schon weiter zum Abendessen ging.
Und dann die Aktivität, auf die ich mich den ganzen Tag über gefreut hatte: das Lernen. Ich machte ein wenig Hausübung, bevor ich mich schließlich an das Lesen für meinen Test am Dienstag machte. Dabei verweilten wir in der Bibliothek und schlürften Pumpkin Spice Latte von Starbucks. #feellikearealamerican.
Nach ein paar Stunden machte ich mich schließlich auf in mein Zimmer, lernte noch ein wenig und schrieb meinen Blog.
Tag 45: NY-Trip und Broadway Show
Mein Weckersong klingelte um 5:30. Zeit zum Aufstehen. In Rekordzeit zog ich mich nicht nur an, bereitete alles für den Trip vor, sondern aß sogar noch Frühstück. Dann hastete ich zur Bushaltestelle; 6 Uhr früh, im Dunkeln und im Regen. Ein anderer Student wäre beinahe zu spät gekommen, denn auf dem Weg zum Bus regnete es auf einmal so heftig, dass er klatschnass umdrehen musste um sein durchgeweichtes Gewand auszutauschen. Aber er schaffte es.
Die ersten zwei Stunden schlief ich so halbwegs an die Fensterscheibe gelehnt (wie viele andere auch), dann las ich ein bisschen auf meinem Kindle bevor ich mir – wirklich! – ans Lernen machte. Dann erreichten wir endlich New York. Auch hier war es verhangen und grau, als wir harsch an der Ecke 5th Avenue hinausgeworfen wurden und ich einen Moment braucht um mich zu orientieren. Ein wirklich absurdes Gefühl ist das, wenn man an einen Platz kommt, an dem man erst vor einem Monat gewesen war – mit seiner Familie, wie in einem anderen Leben.
Unser erster Zwischenstopp war der New Yorker Zoo. Was mir gar nicht ungelegen kam, immerhin hatte ich ihn bisher nur von draußen gesehen. Und da der Eintritt frei war (beziehungsweise in unseren Reisekosten enthalten), genossen wir ausgewogen den charmanten kleinen Zoo. Zuerst ging es ins Tropenhaus, die vielen farbenfrohen Vögel bewundern, vorbei an zahlreichen Affen, zwei trägen Bärinnen und einem unruhigen Schneeleoparden, wobei Pinguine und eine Seelöwen-Show den Abschluss markierten.
Da es bereits um die Mittagszeit herum war, machten wir uns schlussendlich Richtung Broadway auf. Wir – das waren eine Gruppe bestehenden aus den zwei japanischen und einer der chinesischen Studentinnen. Wie immer war der Time Square eine Augenweide; die Leuchtreklamen schienen in der trist-grauen Wolkenkratzerlandschaft noch viel strahlender als an einem netten Sommertag zu sein. Mir gefiel der Kontrast. Hunger trieb uns allerdings rasch weiter, einen Block vom Time Square entfernt; wie ich auf meinem ersten New York Trip gelernt hatte, konnte man relativ gut und günstig in dem nicht weit entfernten Hell's Kitchen Mittag essen. Nachdem wir die Restaurantlandschaft etwas genauer unter die Lupe genommen hatte, entschiedne wir uns schließlich spontan für einen von Außen ein wenig heruntergekommenen Italiener. Aber falsch gedacht, denn die Fassade trog!
Innen erwartete uns ein nett mediterran-eingerichtetes Innenleben, eine freundliche Bedienung, gutes Essen und das sehr preiswert! Gesättigt ging es schließlich weiter zum Theater und die Vorfreude steigerte sich mittlerweile ins Unermessliche. Auf dem Weg dorthin machten wir noch in einem kleinen Eisladen Halt; mit Luxuseis, wie man glücklicherweise nicht nur am Preis, sondern auch an der Qualität merkte. Ich konnte nicht widerstehen mir eine Waffel mit Eis in der Form einer Blüte zu kaufen.
Nach der langen Warteschlange hasteten wir rasch weiter zum Theater und hatten keinerlei Mühen die Tickets zu besorgen und ins Theater zu gehen. Das Innere des Saales war überraschen kleiner, als ich es für eine Broadway Show erwartet hatte, dafür waren die Sitzreihen aber so steil angelegt worden, dass man auch von den hintersten Plätzen ausgezeichnete Sicht auf die Bühne hatte. Und ganz im altertümlichen Stil des Phantom der Oper war alles mit schweren Stoffen und Brokat geschmückt.
Dann endlich das Stück. Einfach ein Traum. Viele verschiedene, detailreiche Kostüme, wunderbare Musik (besonders der Titelsong begleitete mich noch weit nach der Aufführung), und tolle Kulissen machten die Show zu einem ganz besonderen Erlebnis. Danach schlenderten wir gemütlich über den Broadway (gemütlich, wenn das mit gefühlten 20 Millionen Menschen auf den Straßen denn geht) und gustierten durch einige Läden. Auch den Disney-Laden sah ich endlich von drinnen.
Danach genehmigten wir uns ein gutes Subway-Sandwich im Central Park, bevor wir uns zur Bushaltestelle aufmachten. Vor lauter Aufregung hatte ich ganz vergessen, dass heute der letzte Tag der deutschen Studentin war. Wir halfen ihr, ihr Gepäck in ein Taxi zu verfrachten, umarmten sie innig und winkten ihr zum Abschied.
Auf ging es wieder zurück nach Lock Haven. Neugierig durch die Hinfahrt, beendete ich mein Buch schließlich, nickte ein wenig und machte mich dann ans Blogschreiben/Lernen.
Die ersten zwei Stunden schlief ich so halbwegs an die Fensterscheibe gelehnt (wie viele andere auch), dann las ich ein bisschen auf meinem Kindle bevor ich mir – wirklich! – ans Lernen machte. Dann erreichten wir endlich New York. Auch hier war es verhangen und grau, als wir harsch an der Ecke 5th Avenue hinausgeworfen wurden und ich einen Moment braucht um mich zu orientieren. Ein wirklich absurdes Gefühl ist das, wenn man an einen Platz kommt, an dem man erst vor einem Monat gewesen war – mit seiner Familie, wie in einem anderen Leben.
Unser erster Zwischenstopp war der New Yorker Zoo. Was mir gar nicht ungelegen kam, immerhin hatte ich ihn bisher nur von draußen gesehen. Und da der Eintritt frei war (beziehungsweise in unseren Reisekosten enthalten), genossen wir ausgewogen den charmanten kleinen Zoo. Zuerst ging es ins Tropenhaus, die vielen farbenfrohen Vögel bewundern, vorbei an zahlreichen Affen, zwei trägen Bärinnen und einem unruhigen Schneeleoparden, wobei Pinguine und eine Seelöwen-Show den Abschluss markierten.
Da es bereits um die Mittagszeit herum war, machten wir uns schlussendlich Richtung Broadway auf. Wir – das waren eine Gruppe bestehenden aus den zwei japanischen und einer der chinesischen Studentinnen. Wie immer war der Time Square eine Augenweide; die Leuchtreklamen schienen in der trist-grauen Wolkenkratzerlandschaft noch viel strahlender als an einem netten Sommertag zu sein. Mir gefiel der Kontrast. Hunger trieb uns allerdings rasch weiter, einen Block vom Time Square entfernt; wie ich auf meinem ersten New York Trip gelernt hatte, konnte man relativ gut und günstig in dem nicht weit entfernten Hell's Kitchen Mittag essen. Nachdem wir die Restaurantlandschaft etwas genauer unter die Lupe genommen hatte, entschiedne wir uns schließlich spontan für einen von Außen ein wenig heruntergekommenen Italiener. Aber falsch gedacht, denn die Fassade trog!
| Time Square 2.0 – sogar bei tristen Wetter schön! |
Nach der langen Warteschlange hasteten wir rasch weiter zum Theater und hatten keinerlei Mühen die Tickets zu besorgen und ins Theater zu gehen. Das Innere des Saales war überraschen kleiner, als ich es für eine Broadway Show erwartet hatte, dafür waren die Sitzreihen aber so steil angelegt worden, dass man auch von den hintersten Plätzen ausgezeichnete Sicht auf die Bühne hatte. Und ganz im altertümlichen Stil des Phantom der Oper war alles mit schweren Stoffen und Brokat geschmückt.
| Das "Phantom der Oper" hat mir wirklich gut gefallen, vom Titellied habe ich immer noch einen Ohrwurm! |
Danach genehmigten wir uns ein gutes Subway-Sandwich im Central Park, bevor wir uns zur Bushaltestelle aufmachten. Vor lauter Aufregung hatte ich ganz vergessen, dass heute der letzte Tag der deutschen Studentin war. Wir halfen ihr, ihr Gepäck in ein Taxi zu verfrachten, umarmten sie innig und winkten ihr zum Abschied.
Auf ging es wieder zurück nach Lock Haven. Neugierig durch die Hinfahrt, beendete ich mein Buch schließlich, nickte ein wenig und machte mich dann ans Blogschreiben/Lernen.
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